8 Wochen Rückgaberecht
Bis zu 12 Jahre Garantie
Kostenloser Rückversand
Direkt vom Hersteller

Der Subwooferkanal

Filmsound lebt vom Tiefbass

Erst wenn die Hosenbeine flattern sind Filmtoningenieure zufrieden. Und das nicht erst, seit Dolby Digital und DTS mit eigenem Basseffektkanal ("Low Frequency Effect"; LFE) noch tiefer in den Frequenzkeller hinabstiegen. Ein zusätzlicher Tiefbasslautsprecher, Subwoofer, ist absolute Pflicht.

In diesem Zusammenhang meint die Bezeichnung Subwoofer tatsächlich eine Box oder zwei, die den Tiefbassbereich zwischen 20 und 180 Hertz übernehmen. Sie ergänzen also vollwertige Regallautsprecher, Standboxen oder Satelliten-Lautsprecher.

Aktive Subwoofer als Ergänzung bestehender AV-Anlagen bringen eine eigene Endstufe mit. An fast allen aktiven Subwoofern lässt sich nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Frequenz, bis zu der sie spielen sollen, feinfühlig justieren. An besonders ausgeklügelten Modellen kann man regeln, ob der Subwoofer an der Übergangsfrequenz zu den Hauptboxen eher steil begrenzt oder flach ausläuft (Filtercharakteristik).

Separater Subwooferkanal

Während ein Subwoofer im HiFi-Bereich nur bei sehr kompakten Lautsprechersystemen oder bestimmten räumlichen Gegebenheiten erforderlich ist, gehört er im Heimkino zur Grundausstattung. Sofern der Subwoofer über die verwendete Elektronik richtig an die Satelliten angekoppelt ist, garantiert die Dolby Digital- oder DTS-Codierung nicht nur automatisch eine korrekte Basswiedergabe. Zudem kann der Zuschauer den Tiefbasspegel schnell und einfach an die Raumakustik und den im jeweiligen Film vorherrschenden Basspegel abstimmen. Je geringer die angegebene Grenzfrequenz, desto tiefer und desto besser, aber auch desto größer ist der Subwoofer. Je tiefer die Grenzfrequenz, desto größer ist meistens auch das Tieftonchassis. Ein großes Tieftonchassis kann aber auch durch zwei oder drei kleinere Tieftonchassis ersetzt werden. Gute Subwoofer erreichen mindestens eine Grenzfrequenz von 40 Hz. Tiefbass erreicht man durch Membranhub, Membranfläche und/oder Gehäusevolumen.